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Heim

Graffitiwand

Schule

Gruppen

Reiten

Spielplatz

Das Heim

Wofür steht Jube?
JuBe ist die Abkürzung für Jugend- und Behindertenhilfe.

Was ist JuBe?
JuBe ist eine integrative heilpädagogische Einrichtung für geistig und seelisch behinderte, lernbehinderte und normalbegabte Kinder und Jugendliche.

Welche Kinder/Jugendliche können aufgenommen werden?
Kinder/Jugendliche beiderlei Geschlechts im Alter von i. d. R. 6 bis 18 Jahren. Auch Kinder, die noch eine schulvorbereitende Einrichtung besuchen (Kindergarten oder SVE) können in Einzelfällen aufgenommen werden. Mit Beendigung der Schule endet auch der Aufenthalt im Heim. Die Mehrzahl unserer Kinder ist in ihrer Persönlichkeitsentwicklung beeinträchtigt, milieugeschädigt oder psychisch belastet.

Wer trägt die Kosten?
Kostenträger für eine Heimmaßnahme sind die Jugendämter oder die Sozialhilfeverwaltungen der Bezirke. Grundlage hierfür ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) und die Eingliederungshilfe (SBG XII). Die Gesamteinrichtung gliedert sich in das Heim mit insgesamt 53 Plätzen und die Johann-Hinrich-Wichern-Schule – Förderzentrum für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

Können Kinder/Jugendliche hier wohnen?
Je nach Bedarf bieten wir »Jugendwohnen« an, eine Gruppe mit bis zu 5 jungen Erwachsenen, die intensiv auf das Leben nach dem Heim vorbereitet werden, das sie erwartet; daran kann sich auch das »Betreute Wohnen« anschließen.

Welche Arbeitsplätze bietet JuBe?
Wir beschäftigen SozialpädagogenInnen, ErzieherInnen, HeilerziehungspflegerInnen, KinderpflegerInnen und HeilerziehungspflegehelferInnen. Außerdem können Studierende an der Fachschule für Sozialpädagogik oder vergleichbarer Ausbildungsstätten bei uns ihr Vor- oder Berufspraktikum ableisten.

Welche medizinische Betreuung bieten wir an?
Die medizinische Versorgung wird v.a. durch niedergelassene Ärzte in Stadtlauringen gewährleistet. Daneben kooperieren wir eng mit den Fachärzten der Region und der Kinder- und Jugendpsychiatrien in Schweinfurt und Würzburg.

Wie ist JuBe strukturiert?
Träger der Einrichtung ist der Verein »Haus Gottesgüte«. Die Kirchengemeinden des Dekanats Rügheim sind Mitglieder und unterstützen uns in vielfältiger Weise. Vorstandsvorsitzender ist Herr Dekan Blechschmidt. Normative Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das christliche Menschenbild. Partner in Sachen Verwaltung im weitesten Sinne ist das Diakonische Werk Schweinfurt, das seit Jahrzehnten die damit verbundenen Aufgaben wahrnimmt und für uns besorgt.

Unsere Heimgruppen

In unseren 6 Gruppen können 53 Kinder und Jugendliche aufgenommen werden. Unser Haus ist in Fachkreisen bekannt als eine der wenigen Einrichtungen in Bayern, die Jugend- und Behindertenhilfe unter einem Dach – und auch in den einzelnen Gruppen – vereinen. Langjährige Erfahrungen in der Arbeit mit »Grenzgängern« qualifizieren uns in besonderer Weise dafür, dieses Klientel bei uns aufzunehmen. Das alltägliche Miteinander in den Gruppen oder die Begegnung mit den anderen auf dem Heimgelände bedeutet für uns ein Stück gelebter und verwirklichter Inklusion. Dazu tragen auch gemeinsame gruppenübergreifende Unternehmungen bei. So fahren wir alljährlich in den Nürnberger Zoo, besuchen – eines unserer Highlights – die Schokoladenfabrik in Thüringen oder machen uns für ein Wochenende auf zur Bergwanderung in Oberbayern oder im Allgäu. Erlebnispädagogische Aktivitäten dieser Art sind eine willkommener Ausgleich zur Routine des Heim- oder Schulalltags und bilden ein inzwischen unverzichtbares Ritual für alle Teilnehmer – auch für die Mitarbeiter, die daran teilnehmen. Außerdem veranstaltet jede Gruppe in den Sommerferien im Zeitraum von 2 Jahren eine Freizeit, die i.d.R. eine Woche dauert; der Ort erfolgt nach eigener Wahl.

Die Graffitiwand

Ein von uns lang gehegter Wunsch war die künstlerische Gestaltung einer großflächigen Beton-Stützwand auf dem Heimgelände. Für das Projekt, das Juli 2016 dankenswerter Weise vom
Rotary-Club Schweinfurt-Friedrich Rückert gesponsert wurde, konnte der Künstler Alexander Höller gewonnen werden. Gemeinsam mit unseren Kindern und Jugendlichen schuf er eine bunte, ausdrucksstarke Graffiti-Komposition, mit Motiven aus New York bzw. San Francisco und aus freien Formen, ein Kunstwerk,, das Besuchern beim Rundgang als Blickfang schon von weitem entgegenleuchtet. Eine Zierde und Bereicherung unseres Heimgeländes, vor allem für unsere älteren Kids.

Schule

Die Jugend- und Behindertenhilfe ist ein eigenständiger Verein. Die Einrichtung besteht seit 1946. Ursprünglich ein Waisenhaus, erfolgte Ende der 60er Jahre ein Wandel hin zu einer Institution der Jugendhilfe. Gleichzeitig öffnete sich das Haus im Laufe der Zeit mehr und mehr auch für lern- und geistigbehinderte Kinder und Jugendliche. Ab Mitte der 70er Jahre datiert die Errichtung einer Schule für Lern- und Geistigbehinderte in eigener Trägerschaft. Seit 1988 werden unsere lernbehinderten Kinder extern in Schwebheim beschult. Unsere geistig behinderten Bewohner besuchen die Johann-Hinrich-Wichern-Schule – Förderzentrum – Förderschwerpunkt geistige Entwicklung – auf dem Heimgelände in unmittelbarer Nachbarschaft. Heim und Schule bilden eine konzeptionelle und personelle Einheit.

Heilpädagogisches Reiten

Anna Drescher ist seit 2010 stundenweise bei uns als Reittherapeutin angestellt. In Rottenstein am Fuße der Hassberge befindet sich das Reitgelände samt Pferd, ein „Irish Tinker“. Guiness – so sein Name – ist als Therapiepferd ausgebildet und zeigt viel Gelassenheit und Ausdauer bei der Arbeit mit unseren Kindern und Jugendlichen: man kann auf ihm sitzen oder liegen, gymnastische Übungen machen, mit und auf ihm spielen oder sogar selbständig reiten. Das Heilpädagogische Reiten wird gerne angenommen und wirkt unmittelbar therapeutisch. Wir hoffen, dieses Angebot noch erweitern zu können.

Spielplatz

Auf unserem weitläufigen Gelände befinden sich ein Fußballplatz und ein (Abenteuer)- Spielplatz mit kindgerechten Spielgeräten. Gerne sitzen die Gruppen im Sommer gemeinsam am Lagerfeuer oder im renovierten Bauwagen und feiern Feste, Geburtstage oder entspannen sich bei ähnlichen Anlässen in der freien Natur, die wir überreich bieten können.

23. Dezember 2016